Fakten zum Projekt

Land: Bosnien und Herzegowina

Ort: Maglaj, Samac

Begünstigte: 5 Haushalte (etwa 25 Personen, davon die Hälfte weiblich und die Hälfte männlich)

Projektziel: Wiederaufbau von öffentlichen Gebäuden, die zur Wiederherstellung der normalen Lebensumstände der Bevölkerung beitragen

Projektdauer: 01.07.2015-30.09.2015

Implementierungspartner: Islamic Relief Bosnien

Gesamtkosten: 21.000 Euro

Überblick

Ziel des Projektes ist die Wiederrichtung von Häusern, von denen zahlreiche durch die Flut 2014 zerstört wurden. Fünf der am meisten gefährdeten Haushalte erhalten wiedererrichtete Häuser. Durch das Projekt sollen normale Lebensgewohnheiten wiederhergestellt werden. Auch sollen Bildung und Gesundheit im betroffenen Gebiet gewährleistet werden können. Dies wird die Not in den von den Regenfällen betroffenen Gebieten verringern.  


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Das Projekt hatte das Ziel, die Häuser der Menschen, die am stärksten betroffen waren, wiederaufzubauen. Diese wurden repariert und gewartet. Fokus waren die Städte Maglaj und Samac. Durch den Wiederaufbau zerstörter Häuser wird durch sichere Wohnbedingungen Krankheiten und Infektionen vorgebeugt, deren Gefahr durch die Fluten gestiegen ist. Insbesondere für Kinder ist es wichtig, zu ihren normalen Lebensgewohnheiten zurückzukehren, um sich auf ihre Schulbildung zu konzentrieren. Ziel sind fünf bedürftige Familien, also etwa 25 Personen, davon die Hälfte Frauen und die Hälfte Männer. Der Wiederaufbau der Häuser trägt auch zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung des Landes bei. Die Begünstigten werden in den Prozess aktiv einbezogen.

 

In Bosnien und Serbien wurde im Mai 2014 der Notstand ausgerufen, nachdem die heftigsten Regenfälle seit 120 Jahren niedergegangen waren. Überfließende Flüsse haben Dörfer und Städte überflutet und ganze Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten, Erdrutsche haben zahlreiche Häuser unter sich begraben. Der Wasserpegel der Flüsse erreichte Rekordstände. Die Gegend von Sarajevo und Tuzla war am meisten betroffen. Viele Dörfer hatten keinen Strom, kein Trinkwasser oder Essen, viele Hauptstraßen waren beschädigt oder zerstört, es war unmöglich den Schulunterricht aufrechtzuerhalten.

Auch öffentliche Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Institutionen wurden zerstört. Mindestens 20.000 Familien mussten ihr Zuhause dauerhaft verlassen. Etwa 100.000 Häuser und Wohnung wurden zerstört oder stark beschädigt. Etwa 33 Menschen starben. Dazu kam die Gefahr von Seuchen durch Tierkadaver sowie aufgeschwemmten Landminen und Granaten. Noch immer ist der Verkehr durch beschädigte Straßen eingeschränkt.

Nun hat die Wiederaufbauphase begonnen, die Islamic Relief maßgeblich unterstützt. Fokus wird dabei der Wiederaufbau von Gebäuden insbesondere in der Stadt Maglaj sein, die die Rückkehr zu einem normalen Leben erleichtern werden.

 

Der Abschlussbericht des Projekts zur Wiederaufbauhilfe von Häusern für stark gefährdete Menschen in Bosnien bezieht sich auf den Zeitraum vom 01.07.2015 bis zum 30.09.2015.

Was Islamic Relief erreicht hat:

Insgesamt wurden fünf Häuser in den Städten Maglaj und Samac repariert; davon profitierten insgesamt 25 Einzelpersonen.